Zukunftssicher bauen
Innovative Techniken der Energieversorgung machen es möglich den Einsatz
Fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Wir tragen mit den guten Dämmwerten
unserer Häuser schon standardmäßig dazu bei.
Welche Anlage trägt sich wann und wo, welche Förderprogramme gibt es?
Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema.
Solaranlage zur Warmwassererwärmung
Das Prinzip der Solaroptimierung ist denkbar einfach: Bei Warmwasserbereitung und Heizung soll trotz maximalem Komfort nur ein Minimum an Gas verbraucht werden. Das ist nur durch das perfekte Zusammenspiel von Gas-Brennwertheizung und Solaranlage möglich.
Kontrollierte Be- und Entlüftung
Um Heizenergie einzusparen, werden Neubauten heutzutage wesentlich dichter gebaut als in vergangenen Jahrzehnten. Die Konsequenzen sind eine schlechtere Raumluftqualität wegen mangelnder natürlicher Durchlüftung und Schimmelpilzgefahr durch ungenügende Feuchteabfuhr. Die manuelle Be- und Entlüftung nach dem Prinzip "Fenster auf" ist bei kalter Witterung nicht nur ungemütlich, sondern reicht in aller Regel auch nicht aus.
Es gibt auch noch einen viel gravierenderen Nachteil: Bei jedem Lüftungsvorgang entweicht wertvolle Wärme: die Frischluft muss mit viel Energieaufwand wieder aufgeheizt werden. Die Lösung kann aus hygienischen, bauphysikalischen und energetischen Gründen nur eine geregelte Be- und Entlüftung sein.
Flächenkollektoren für die Wärmepumpe
Flächenkollektoren aus Kunststoff, in einer Tiefe von 1,20 – 1,50 m in mehreren Schleifen verlegt, nutzen die im Erdreich gespeicherte Energie ebenfalls mittels eines Solekreislaufs, der an die Wärmepumpe angeschlossen ist. Die Maße des Flächenkollektors werden bei der Planung Ihrer Wärmepumpe genau festgelegt. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass die Kollektor-Fläche ungefähr doppelt so groß sein muss, wie die zu beheizende Fläche.
Flächenkollektoren eignen sich für größere Grundstücke und sind in der Anschaffung etwas günstiger als Erdsonden. Dank geschlossener Kreisläufe ist eine Wärmepumpe in Verbindung mit einem Flächenkollektor ebenfalls sehr langlebig und nahezu wartungsfrei.
Erdsonden (Tiefenwärme) für die Wärmepumpe
Erdsonden erschließen die im Erdreich gespeicherte Energie in bis zu 100 m Tiefe. Sie bestehen aus vertikal installierten Kunststoffrohren, durch die ein Gemisch aus Wasser und umweltfreundlichem Frostschutzmittel, die Sole, zirkuliert. Die im Erdreich gespeicherte Wärme überträgt sich auf diesen Solekreislauf. Die Sole gibt die Wärme über die Wärmepumpe an das Heizsystem ab.
Erdsonden beanspruchen im Garten kaum Platz. Eine Punktbohrung reicht aus, um die Erdwärme in 50 – 100 m Tiefe zu erschließen. Bohrtiefe und Anzahl der Erdsonden werden bei der Planung Ihrer Wärmepumpe festgelegt.
Eine Wärmepumpe arbeitet mit geschlossenen Kreisläufen. Deshalb ist sie in Verbindung mit einer Erdsonde sehr langlebig und nahezu wartungsfrei. Erdsonden erreichen eine etwas höhere Energieeffizienz als ein Flächenkollektor; die Sondenbohrung ist allerdings mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden. Für die Bohrung muss eine amtliche Genehmigung eingeholt werden.